FAMILIENMEDIATION

Die Familienmediation ist eine Mediation bei Streitigkeiten innerhalb der Familie und innerhalb familienähnlicher Systeme wie zB Patchwork-Familien und basiert auf denselben Grundsätzen wie die Mediation im Allgemeinen.

Es gibt für Streitigkeiten zwischen Erben, Vermögensübertragungen innerhalb der Familie, Hofübergaben, Obsorge, Unterhalt für Kinder und Ehegatten und vieles mehr die Möglichkeit, den Anspruch gerichtlich geltend zu machen.

Aber innerhalb der Familie, sei es die Aufteilung der Zimmer zwischen Groß und Klein, wer für was im Haushalt und Garten zuständig ist, wer mit wem wohin gehen oder fahren darf ... gibt es kein Regulativ, da wird gestritten, bis einer gewinnt.

Und gerade die Familie als kleinstes System, das uns den sozialen Umgang für die Zukunft erlernen und Schutz und Halt bieten sollte, ist oft eher ein Schlachtfeld als ein Ort der Nähe und Wärme.

Die Mediation kann Scheidungskonflikte ohne Rechtsstreit klären. Dieses Verfahren ergibt immer dann Sinn, wenn sich beide Ehepartner einig darüber sind, dass die Ehe nicht weitergeführt werden kann.

Geregelt werden die Aufteilung des Vermögens, der Ehegattenunterhalt, die Obsorge minderjähriger Kinder und deren Unterhalt sowie das Kontaktrecht zu den Kindern.

Darum ist Familienmediation so wichtig!

Weil es nicht darum geht, wer größer oder stärker ist, wer zuerst da war oder geschickter argumentiert, sondern darum, was für jeden einzelnen UND die Familie das beste ist!

Und deshalb ist es manchmal notwenig, jemanden von außen hinzuzuziehen, um so manche gordischen Knoten oder Verhärtungen innerhalb der Familie zu lösen, um ein möglichst liebevolles und friedvolles Miteinander (wieder) herzustellen.

Und da die Familie unser erstes und sicherstes Nest sein sollte, ist es manchmal notwendig, Unterstützung von außen zu holen, wenn man es untereinander nicht in den Griff bekommen kann, weil es zB in Patchwork-Familien einfach viele ganz junge und auch schon sehr reife Persönlichkeiten gibt, von denen jede Anspruch auf Gehört-Werden, Ernst-genommen-Werden und Integriert-Werden hat.

Das als Eltern halbwegs neutral hinzubekommen, ist eine dauerhafte Gratwanderung und überfordert auch manchmal die Eltern und Partner.

Deshalb ist es kein Unvermögen der Erwachsenen, sich Hilfe in einer Familienmediation zu holen sondern im Gegenteil ziemlich clever, weil sie sich den Schuh eines Richters, der ein Urteil fällen soll, nicht überziehen müssen.

Denn es geht nicht darum, wer recht hat, sondern wer was braucht und was das beste für die Familie ist!

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