MEINE FACHGEBIETE


Mediation kann in vielerlei Bereichen angewendet werden.

Meine Fachgebiete sind unter anderem


GENERATIONSKONFLIKTE

wie zum Beispiel Hof- oder Unternehmensübergabe innerhalb des Familienkreises

Aufgabe der Mediation ist es hier vor allem, Brücken zwischen den Generationen zu bauen.

Mir liegt gerade die Wertschätzung älterer Menschen sehr am Herzen, die so viel geleistet haben in ihrem Leben und deren fleißige Arbeit auch von den Kindern und Kindeskindern weitergelebt und geschätzt werden sollte. Dennoch soll auch das Neue, das die Junge Menschen mit sich in den elterlichen Betrieb einbringen können, von den Übergebern gesehen, wertgeschätzt und anerkannt werden.

LEHRLINGSMEDIATION

Lehrlingsmediation ist seit Sommer 2008 vor Erklärung der außerordentlichen Auflösung vom Gesetzgeber zwingend vorgeschrieben.

Die Mediation als gesetzlich anerkanntes Konfliktlösungsmodell bietet beiden Parteien, dem Lehrherren genauso wie dem Lehrling, die Möglichkeit, im außergerichtlichen Verfahren, geleitet von einem eingetragenen Mediatior, Klarheit in die Konfliktsituation zu bringen und mögliche versteckte Befürchtungen und Bedürfnisse ans Tageslicht zu bringen.

Und auch, neben der möglicherweise schon vorgefaßten Entscheidung der Lösung des Lehrverhältnisses, über die anderen Möglichkeiten zu sprechen, nämlich zum Beispiel Fortsetzung des Vertragsverhältnisses unter anderen Umständen oder Wechsel in eine andere Abteilung.

Mit diesem Verfahren wird der Sack der Möglichkeiten  für beide Konfliktparteien zur Lösung des Konflikts nämlich viel weiter geöffnet, weil in der Mediation nicht nach Schuld sondern nach einer für die Zukunft für alle Beteiligten positiven und lebbaren Lösung gesucht wird.

Näheres dazu im Fachbereich - bitte hier klicken!


INTRAPERSONALE MEDIATION

Kennen Sie die Situation? Sie sollen eine Entscheidung treffen, haben aus Ihrer jetzigen Sichtweise nur zwei Möglichkeiten, können sich nicht und nicht für eine entscheiden und schieben den Entschluss schon ewig hinaus, was die Sache auch nicht besser macht?

Der Konflikt bei der intrapersonalen Mediation spielt sich nicht zwischen zwei oder mehreren Personen ab, sondern innerhalb einer Person.

Der Mensch fühlt sich meistens gedrängt, eine von zwei Möglichkeiten zu wählen und hat überhaupt keinen Blick darauf, dass es noch mehr Lösungen für sein Problem gibt.

Da kann die intrapersonale Mediation eine sehr hilfreiche Methode sein, nämlich von einem Dritten - in diesem Fall dem Mediator - einmal Klarheit in die konfliktbehaftete Situation bringen zu lassen, einen Blick von Außen zu schaffen, möglicherweise einen Perspektivenwechsel zu vollziehen und somit einmal die Fesseln "Es gibt nur Schwarz oder Weiß" ruhigen Gewissens  abzulegen.

Weiter unter "FACHGEBIETE" "INTRAPERSONALE MEDIATION" oder einfach hier klicken.

FAMILIENMEDIATION

Familienmediation ist bei Konflikten innerhalb der Familie, des Familienverbandes sprich Verwandtschaft sowie familienähnlichen Systemen im weiteren Sinn häufig durchaus hilfreich.

Die Grundsätze sind dieselben wie bei Mediation, nämglich Freiwilligkeit, Vertraulichkeit, Transparenz und Eigenverantwortlichkeit der Parteien sowie Allparteilichkeit und Verschwiegenheit des Mediators.

Ich habe die Familienmediation separat neben der Ehescheidung und den Generationskonflikten angeführt, weil es sich in Konfliktsituationen innerhalb der Familienbande nicht immer gleich um Trennung und Abschied handeln muss; oft fehlt das Verstehen, die Wertschätzung des Gegenübers oder die Klarheit beziehungsweise der Umgang mit einer Situation, um zu einer friedlichen Lösung ohne Scheidung zu finden.

KONFLIKTVERMITTLUNG BEI MENSCHEN MIT BEHINDERUNG

Gerade bei mediativen Interventionen bei Menschen mit Behinderung spielen Wahrnehmungskonflikten eine große Rolle.

Menschen, die in ihrem Handeln und oder Denken eingeschränkt sind, haben einen riesen Vorteil: Sie sprechen aus, was sie gerade empfinden.

Sie bestehen nicht lautstark auf einem Standpunkt oder schmeißen Floskeln in die Runde. Sie artikulieren nicht "heute ist ein ganz blöder Tag", sondern sie bringen ihren Gefühlzustand meist sehr klar auf den Punkt, zum Beispiel mit "ich bin traurig" oder "ich bin gekränkt".

Damit kann der vermeintliche Konfliktpartner etwas anfangen, auch wenn eine Vermittlung durch einen Mediator notwendig ist, darum sind Lösungen (Sie können hier klicken oder bei LÖSUNGEN ein Beispiel aus der Praxis nachlesen) in solchen Situationen oft gar nicht so weit weg.

WAHRNEHMUNGSKONFLIKTE

Wahrnehmungskonflikte treten sehr häufig auf und sind, wenn Sie früh erkannt werden, mit viel Aufmerksamkeit und Sorgfalt gut zu lösen.

Die Wahrnehmung erstreckt sich nicht nur auf unsere fünf Sinne.

Kein Mensch ist wie der andere, jeder hat andere Gene, unterschiedliche Erfahrungen, Fähigkeiten, grundverschiedene Wertvorstellungen und so weiter. Auch der Neuronenspiegel jedes Menschen erreicht in einer anderen Geschwindigkeit ein Level, bei dem er sich zum Beispiel sehr wohl fühlt, einfühlsam und gerecht ist.

Darum ist es auch verständlich, dass jede Person anders wahrnimmt.

Und daraus können Konflikte entstehen.

Unter LÖSUNGEN finden Sie ein Beispiel aus meiner Praxis oder Sie klicken einfach hier!

MOBBING

und arbeitsrechtliche Konflikte

Mobbing definiert sich durch eine Mindestdauer von einem halben Jahr, wobei die Mobbinghandlungen wöchentlich vorkommen und ist oft ein Gruppenphänomen, weil sich der Mobber Verbündete sucht, um gegen das Mobbingopfer (oft mit Halbwahrheiten) Stimmung zu machen.

Ob tatsächlich Mobbing vorliegt, kann man mit einer Mobbing-Checklist (hier die Checkliste der Arbeiterkammer, einfach hier anklicken) testen, diese ist allerdings nur für Dienstnehmer wirklich geeignet.

Diese Checklist schafft Klarheit, ob und welcher Schritt als nächstes getan werden soll oder kann.

Näheres über Mobbing finden Sie im FACHBEREICH und bei den LÖSUNGEN (beides jeweils hier zum Anklicken).

EHESCHEIDUNG

einvernehmliche Scheidung mit Wohnortwechsel, Unterhalt, Obsorge, ...

Eine von einem eingetragenen Mediator mit Ihnen protokollierte Scheidungsvereinbarung hat Beschlusscharakter, das heisst nach rechtlicher Prüfung, die ich immer empfehle, kann diese beim Bezirksgericht vorgelegt werden und dient als Grundlage für Ihre einvernehmliche Scheidung.

Bei einer Ehescheidungen sind häufig Erstgespräche notwendig, da ungelöste Probleme wie zum Beispiel Kränkungen aus der Vergangenheit oft zum ersten Mal verbalisiert werden.

Außerdem handelt es sich meist um eine Veränderungskrise im Leben eines Menschen, mit der sorgsam umgegangen werden muss.

Da ich als Mediatorin keine verbindliche Rechtsauskunft gebe, sind meist auch rechtliche Fragen, die sich auch schon im Erstgespräch ergeben können, mit einem Rechtsanwalt, Steuerberater oder sonstigen Fachmann abzuklären, um am Ende des Mediationsprozesses eine faire und für beide Teile in der Zukunft gut lebbare Lösung, und wenn vorhanden natürlich auch für die Kinder, protokollieren zu können.

Näheres zur Ehescheidung entnehmen Sie bitte aus dem Fachgebiet Scheidung oder einfach hier klicken.


NACHBARSCHAFTSMEDIATION

Grundsätzlich ist eine außergerichtliche Einigung (zB Mediation) vor Einbringung einer Klage bei Beeinträchtigung von Licht und Luft sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Gerade bei Konflikten unter Nachbarn scheint es oft so, dass einer ganz bestimmt Recht hat und der andere genauso.

Die Hintergründe der oft jahrelang festgefahrenen Standpunkte gilt es, in der Mediation ans Tageslicht zu bringen, um daraus Möglichkeiten für eine Lösung zu finden.

EIN FALLBEISPIEL? Hier unter LÖSUNGEN!

Mehr Information finden Sie unter FACHBEREICH NACHBARSCHAFTSKONFLIKTE - einfach hier draufklicken!


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