KOLLEGIALE SUPERVISION - EINZELSUPERVISION

Supervision ist für mich kein fachliches Besserwissen, sondern ein Austausch, ein möglicher Perspektivenwechsel und die Option, auch noch ganz andere Sichtweisen und Möglichkeiten zu entdecken.

Meine wertschätzende Haltung allen Menschen gegenüber hat sich durch meine existenzanalytische Ausbildung noch verstärkt, da ich phänomenologisch arbeite, das heisst völlig vorurteilslos und - das mag Sie jetzt vielleicht verwundern - vorerst einmal all mein mögliches Wissen vergesse, damit ich nicht in Gefahr komme, irgend etwas in die Supervisionssituation oder in den Supervisanden hineinzuinterpretieren.

Denn besser wissen kann man schnell einmal was. Aber einem Kollegen den Raum zu geben, um ankommen zu können und Vertrauen aufzubauen, ihm durch ein Gespräch und einen Austausch Sicherheit zu geben, ihn aufzufangen, wenn er meint, den Beruf verfehlt zu haben oder ein wenig in ein anderes Gebiet zu führen, das ihm hilft zu verstehen, wieso er vermeint, in seinem Fall nicht weiterzukommen, das bedeutet für mich Supervision, und so habe ich es selber erfahren dürfen und so arbeite ich auch

Und es war eine gute Supervision, wenn die Kollegin oder der Kollege erleichtert bei mir bei der Tür hinausgeht und sich nicht belehrt sondern bereichert fühlt!

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