FAMILIENMEDIATION
Wenn Nähe verloren gegangen ist – und Beziehung dennoch möglich bleiben soll
Familienmediation mit Alexandra Neuhofer
Eingetragene Mediatorin | Wien-Umgebung, Purkersdorf, Tulln – österreichweit
Familie ist oft der Ort größter Nähe – und zugleich der Ort tiefster Verletzungen.
Gerade dort, wo Verbindung selbstverständlich sein sollte, entstehen manchmal Sprachlosigkeit, Rückzug oder jahrelanger Kontaktabbruch.
Familienmediation bietet einen geschützten Raum, um wieder miteinander in Kontakt zu kommen – behutsam, respektvoll und in Ihrem eigenen Tempo.
Auch dann, wenn lange nicht gesprochen wurde.
Auch dann, wenn die Hoffnung schon klein geworden ist.
Familienmediation bei Kontaktabbruch und Entfremdung
Viele Menschen wenden sich an mich, wenn der Kontakt innerhalb der Familie bereits abgebrochen ist oder nur noch sporadisch, angespannt oder gar nicht mehr stattfindet.
Typische Situationen sind:
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jahrelanger Kontaktabbruch zwischen Eltern und erwachsenen Kindern
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tiefe Kränkungen, über die nie gesprochen wurde
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Missverständnisse, die sich über Jahre verfestigt haben
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das Gefühl, nicht gesehen, nicht gehört oder abgelehnt worden zu sein
Oft ist der Wunsch da, die Familie wieder zu vereinen – und gleichzeitig die Angst, alte Wunden erneut aufzureißen.
Genau hier setzt meine Arbeit an.
Worum es in der Familienmediation wirklich geht
Nicht darum,
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wer recht hatte
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wer schuld ist
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wer sich mehr bemüht hat
Sondern darum,
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was verletzt hat
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was nie ausgesprochen werden konnte
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was jede einzelne Person gebraucht hätte – und vielleicht noch braucht
Familienmediation ermöglicht:
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Missverständnisse zu klären
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Kränkungen früh zu erkennen und behutsam anzusprechen
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vergangene Verletzungen loszulassen, die heute nicht mehr dienen
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sich wieder in die Augen schauen zu können
So entsteht Raum für Heilung – im eigenen Inneren und in der Beziehung zueinander.
Mein besonderer Zugang: Einzelgespräch und gemeinsames Setting
Gerade bei langer Funkstille oder tiefen Verletzungen ist es mir wichtig, nichts zu übersehen und niemanden zu übergehen.
Deshalb arbeite ich mit
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Einzelgesprächen, um vorab persönliche Erlebnisse, Kränkungen und Verletzungen in Ruhe zu klären und danach
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in gemeinsamen Mediationsgesprächen, in denen diese subjektiven Erfahrungen achtsam und verständlich miteinander geteilt werden.
So geht nichts verloren.
So bleibt nichts unausgesprochen.
Und so kann echtes Verstehen untereinander und Verständnis füreinander entstehen – als Basis für ein zukünftiges, wohlwollendes Miteinander.
Familien wieder vereinen – auch nach Jahren
Ich begleite mittlerweile auch Familien aus ganz Österreich, die den Weg zu mir finden, weil sich gezeigt hat:
Sorgsam begleitete Familienmediation kann auch nach jahrelangem Kontaktabbruch wieder Begegnung ermöglichen.
Nicht immer wird alles "wie früher".
Aber oft entsteht etwas Neues:
ehrlicher, bewusster, tragfähiger.
So heilt Beziehung – und schafft Platz für das, was wirklich zählt: Verbundenheit.
Ein Beispiel aus meiner Praxis
Ein Vater und seine beiden Töchter hatten jahrelang keinen Kontakt. Alle waren zutiefst verletzt – und alle hatten ihre eigenen Erklärungen dafür.
Erst im geschützten Rahmen der Einzelgespräche als Teil der Mediation wurde sichtbar, dass hinter Rückzug, Schweigen und Kränkung Sorge, Angst und Liebe standen.
Nach intensiver gemeinsamer Arbeit – mit Tränen, Mut und Offenheit – konnten sich Vater und Töchter wieder begegnen.
Am Ende standen Umarmungen, neue Pläne und vorsichtige Freude.
Solche Momente sind kostbar.
Für meine Klient*innen – und auch für mich.
Der erste Schritt ist bereits ein großer
Wenn die Bereitschaft da ist, sich auf Familienmediation einzulassen, ist das Schwerste oft schon geschafft.
Alles Weitere ist:
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Altes loslassen
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Klarheit gewinnen
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Wunden heilen lassen
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und wieder spüren: Ich bin nicht allein.
Gerne begleite ich Sie dabei.



