SCHEIDUNGSMEDIATON - 

einvernehmlich, fair und zukunftsorientiert



SCHEIDUNGSMEDIATION

Eine Ehescheidung ist ein tiefer Einschnitt im Leben.
Sie bedeutet nicht nur das Ende einer gemeinsamen Geschichte, sondern auch den Beginn eines neuen Lebensabschnitts – für beide Partner und für die gesamte Familie.

Wie dieser Übergang gestaltet wird, liegt zu einem großen Teil in Ihrer Hand.

Die Scheidungsmediation eröffnet Ihnen die Möglichkeit, diesen Weg respektvoll, klar und eigenverantwortlich zu gehen – ohne Rosenkrieg, ohne öffentliche Schlammschlachten und ohne unnötige emotionale und unnötige finanzielle Belastungen.

Warum Scheidungsmediation?

Als eingetragene Mediatorin begleite ich Paare dabei, gemeinsam tragfähige Lösungen für ihre Zukunft zu erarbeiten, statt Entscheidungen an Richter:innen oder Anwält:innen abzugeben.

Die Mediation ist besonders dann sinnvoll, wenn:

  • beide Partner wissen, dass die Ehe nicht weitergeführt werden soll

  • der Wunsch besteht, fair, würdevoll und sinn- sowie lösungsorientiert auseinanderzugehen

  • Kinder betroffen sind

  • Vermögen, Ehegattenunterhalt, Obsorge und Unterhalt für die Kinder oder Kontaktregelungen geklärt werden müssen

Vorteile der Scheidungsmediation

  • deutliche Zeitersparnis gegenüber Gerichtsverfahren

  • überschaubare und transparente Kosten

  • oft Kostenübernahme durch Rechtsschutzversicherungen

  • wertschätzende Kommunikation im geschützten Rahmen

  • weniger Belastung für Kinder und das gesamte Umfeld

  • nachhaltige Lösungen, die von Ihnen selbst erarbeitet werden

  • höhere Akzeptanz und langfristige Einhaltung der Vereinbarungen

  • individuelle, bedürfnisorientierte Ergebnisse

  • ein respektvolles Miteinander auch nach der Scheidung

Einvernehmliche Scheidung durch Mediation

In der Mediation können unter anderem folgende Themen geklärt werden:

  • Aufteilung des ehelichen Vermögens

  • Ehegattenunterhalt

  • Obsorge und Unterhalt minderjähriger Kinder

  • Kontakt- und Besuchsregelungen

  • besondere familiäre oder organisatorische Anliegen (Eltern in Pflege, Haustiere, ...)

Die gemeinsam erarbeitete Vereinbarung kann anschließend schriftlich festgehalten und rechtlich geprüft (z. B. durch Rechtsanwalt oder Notar) und beim zuständigen Bezirksgericht eingebracht werden.

Ablauf der Scheidungsmediation

In der Regel beginnen wir mit Einzelgesprächen, um:

  • Sie und Ihre Situation kennenzulernen

  • Vertrauen aufzubauen

  • offene Fragen zu klären

  • Ihnen Raum für Ihre persönlichen Anliegen zu geben

Danach werde ich mit Ihnen zusammen auf Ihr gemeinsames Ziel, die einvernehmliche Scheidung oder zB Klärung des Besuchsrechts, hinarbeiten. Im Verlauf des Mediationsprozesses werden Sie dann auf Ihre wirklichen Anliegen stoßen, und daraus erarbeiten wir die für beide Seiten bestmögliche Lösung.  

Darüber kann dann eine Vereinbarung geschlossen werden, die jedenfalls verschriftlicht und rechtlich geprüft werden sollte (vor allem wenn es um Eintragungen im Grundbuch oder Parifizierungen geht) - hier erfordert es dann rechtsanwaltliche und/oder notarielle Hilfe.  

Mit diesem Entwurf können Sie dann zum zuständigen Bezirksgericht gehen und dieses Schriftstück "amtlich" machen lassen.

Genaueres erfahren Sie von mir selbstverständlich in der gemeinsamen Mediationssitzung!

HAUPTSACHE DEN KINDERN GEHT ES GUT ...

Hauptsache, den Kindern geht es gut!?

Kinder leiden nicht an einer Trennung – sie leiden an Dauerstreit, Unsicherheit und emotionaler Überforderung ihrer Eltern.

Eltern können nur dann stabil für ihre Kinder da sein, wenn sie selbst wieder Boden unter den Füßen haben.

Eine einvernehmliche Scheidung schützt Kinder vor Loyalitätskonflikten, Angst und emotionaler Zerrissenheit – und ermöglicht ihnen, beide Elternteile als sichere Bezugspersonen zu behalten.

Strittige Scheidung vor Gericht – meine Erfahrung aus der Praxis

Aus meiner langjährigen Tätigkeit als Leitung einer Rechtsanwaltskanzlei weiß ich sehr genau, wie belastend strittige Scheidungen verlaufen können.

Vor Gericht werden intime Details öffentlich verhandelt:

  • Vorwürfe, Schuldzuweisungen

  • private und höchstpersönliche Lebensbereiche

  • Aussagen von Zeugen

  • schriftliche Protokolle, die dauerhaft bestehen bleiben

Nicht selten verlieren Menschen dabei nicht nur Geld, sondern auch Würde, Ansehen, berufliche Stabilität und emotionale Sicherheit.

Und vor allem: Die Kinder geraten mitten hinein.

Kosten – Mediation vs. Gerichtsverfahren

Gerichtliche Scheidungen richten sich nach dem Streitwert.
Daraus ergeben sich:

  • Anwaltskosten (für beide Seiten separat)

  • Gerichtsgebühren

  • Kosten für Schriftsätze, Verhandlungen

  • mögliche Zusatzkosten (Sachverständige, Zeug:innen, etc.)

  • monatelange Wartezeiten zwischen den Verhandlungen

Die Mediation hingegen arbeitet stundenbasiert, unabhängig vom Streitwert.

Sie ist:

  • deutlich kostengünstiger

  • planbarer

  • zeitlich effizienter - wir suchen gemeinsam Termine, die gut für Sie passen

  • nervenschonender

  • sinn- und lösungsorientiert

Und vor allem:
Sie entscheiden selbst, nicht das Gericht.