TRENNUNGSMEDIATION

Klarheit und Orientierung, wenn Paare getrennte Wege gehen

Eine Trennung ist ein tiefer Einschnitt – emotional, organisatorisch und oft auch existenziell.
Unabhängig davon, ob Sie verheiratet sind oder in einer Lebensgemeinschaft leben:
Eine Trennung wirft viele Fragen auf, die in Ruhe und mit Überblick geklärt werden sollten.

Die Trennungsmediation bietet Paaren einen geschützten, wertschätzenden Rahmen, um das Auseinandergehen fair, strukturiert und respektvoll zu gestalten – ohne Eskalation, ohne Gericht und ohne vorschnelle Entscheidungen.

Für wen ist Trennungsmediation sinnvoll?

Trennungsmediation richtet sich insbesondere an:

  • Paare ohne Trauschein, die ihre Lebensgemeinschaft und den gemeinsamen Haushalt auflösen möchten

  • Verheiratete Ehepaare, die sich (vorerst) auf Zeit trennen wollen

  • Paare, die sich Orientierung wünschen, bevor eine Scheidung eingereicht wird

  • Eltern, die trotz Trennung verantwortungsvoll miteinander umgehen möchten

Ziel ist es, tragfähige Lösungen für die Trennungsphase zu entwickeln – angepasst an Ihre individuelle Lebenssituation.

Sicherheit und Orientierung in einer emotionalen Ausnahmesituation

Als beim Bundesministerium für Justiz eingetragene Mediatorin ist es mir besonders wichtig, Sie in dieser sensiblen Phase aufzufangen, zu strukturieren und zu entlasten, als staatlich geprüfte Lebens- und Sozialberaterin ist meine Haltung professionell, menschlich zum Wohl aller Beteiligten.

Trennungsmediation bedeutet:

  • Raum für Gefühle wie Trauer, Wut, Angst oder Verunsicherung

  • gleichzeitig klare, sachliche Klärung dessen, was jetzt geregelt werden muss

  • allparteiliche Begleitung ohne Schuldzuweisungen

So entsteht Schritt für Schritt wieder Handlungsfähigkeit.

Typische Themen in der Trennungsmediation

In der Trennungsmediation können alle Fragen Platz finden, die mit der Trennung verbunden sind, zum Beispiel:

  • Wer bleibt vorerst in der gemeinsamen Wohnung oder im Haus?

  • Wie werden laufende Kosten vorübergehend geregelt?

  • Zieht ein Partner aus – wann und unter welchen Rahmenbedingungen?

  • Gibt es vorläufige finanzielle Unterstützungen zwischen den Partnern?

  • Wenn Kinder vorhanden sind:

    • Betreuung und Alltagsorganisation

    • Kontaktregelungen

    • finanzielle Beiträge

  • Haustiere und Pflegeverantwortung

  • Vorläufige Regelungen zu:

    • Möbeln, Fahrzeugen, persönlichen Gegenständen

    • Ersparnissen, Krediten, Vermögenswerten

  • Beginn und Ende der Trennungsphase

Auch Modelle wie eine schrittweise Annäherung an neue Betreuungsformen (z. B. Doppelresidenz) können hier behutsam erprobt und angepasst werden.

VORGEHENSWEISE TRENNUNGSMEDIATION

Viele Paare sind überrascht, wie rasch Klarheit entsteht, wenn Gespräche professionell begleitet werden. 

Mein Vorgehen ist meist:

1. Einzelgespräche

  • Raum für persönliche Sichtweisen, Ängste und Bedürfnisse

  • Entlastung und Sortierung der Gedanken

  • Vertrauensaufbau

2. Gemeinsame Gespräche

  • Sammlung aller relevanten Themen

  • Strukturierung und Priorisierung

  • Schrittweise Bearbeitung in ruhiger Atmosphäre

3. Klärung und Reflexion

  • Zeit zum Nachdenken

  • Prüfen, was sich im Alltag wirklich gut anfühlt

  • Möglichkeit, externe Informationen (rechtlich, sozial, finanziell) einzuholen

Als Mediatorin unterliege ich der gesetzlichen Verschwiegenheit. Alles, was besprochen wird, bleibt vertraulich.

Warum Trennungsmediation entlastet

In der Mediation werden aus starren Positionen oft wieder Gespräche auf Augenhöhe. Aus einem kategorischen "Nein" wird nicht selten ein

"Darüber können wir sprechen."

Das schafft:

  • emotionale Entlastung

  • Klarheit statt Chaos

  • weniger Eskalation

  • deutlich geringere Kosten als ein Gerichtsverfahren

Vor allem, wenn Kinder betroffen sind, ist Trennungsmediation nicht nur ein starkes Zeichen von Verantwortung.

Ein Vorbild für Ihre Kinder

Kinder profitieren nicht von Perfektion, sondern von respektvollem Umgang.
Trennungsmediation zeigt:

  • Konflikte dürfen sein

  • Lösungen sind möglich

  • Beziehungen müssen nicht zerstört werden, nur weil sie enden

Das wirkt langfristig stabilisierend – für Kinder und für Sie selbst.

Möchten Sie Ihre Trennung achtsam und klar gestalten?

Damit Sie auch nach der Trennung Ihr Leben wieder positiv selbst in die Hand nehmen und vor allem genießen können!